Fluch der Karibik – ProSieben kürzt Filmende
Wer sich nicht genug Werbung in sein Abendprogramm stopfen kann der vergisst gern auch mal eine der nervigen Werbungsblock-Unterbrechungen, im Volksmund auch Hauptfilm genannt. Ob am Sonntag Abend bei Fluch der Karibik Absicht oder Mißgeschick der Grund war ist nicht offensichtlich.
Zur Primetime schauten 7 Millionen Zuschauer Johnny Depp’s Fluch der Karibik und nach dem letzten Dauerwerbeblock sollte man doch meinen die letzten übrigen Sekunden des Films geliefert zu bekommen. Ganz anders aber die Strategie von ProSieben die den Heulsusen die romantischste Szene des Films schuldig blieben und statt Elisabeths Treffen mit Will zu zeigen einfach zum nächsten Programmpunkt übergingen.
Möglich daß menschliches Versagen dahintersteckte, denn nicht jeder Kinobesucher bleibt bis nach dem Abspann im Kino sitzen und die Regisseure wussten nicht daß noch etwas kommt. Vielleicht wollte man es auch jugendschutztechnisch mal übertreiben, quasi als Ausgleich zu den nachmittäglichen sinnbefreiten Nakedei-Shows die schwer jugendgefährdende Kußszene streichen.
Egal welcher Grund vorliegt, was lernen wir daraus? DVD kaufen, dann erspart man sich den Ärger, man kann sicher sein den kompletten Film zu sehen und man braucht nicht auch noch die 50 Minuten Antitainer-Schampus finanzierende Werbung anschauen. So teuer sind die nämlich auch wieder nicht.