Stahl und Alu sind Flüssigmetalle?

Auf ProSieben wollte Galileo einigen Mythen der legendären Terminator Filmen auf die Spur gehen. Unter anderem der Szene aus Terminator 2 als der T-1000 vom ausströmenden Stickstoff eingefroren wird und der Arnie danach auf ihn schießt. Im Film explodiert der T-1000 danach und zerfällt in viele kleine Stückchen.

Wie stellt das hochqualifiziert abiturierte Galileo Team diesen Versuch nun auf die Reihe? Sie suchen sich einen Hinterhofschießstand und spannen eine simple Stahlplatte als Zielscheibe ein. Diese wird dann mit Stickstoff vereist. Der Schuß auf die Platte prallt von dieser ab.

Daraufhin fangen die selbsternannten Terminator-Spezialisten an nachzudenken: Vielleicht ist Stahl zu hart, man sollte es wohl mit einem weicheren Metall versuchen. Also holt man eine Aluminiumplatte her und wiederholt denselben Versuch mit dem Ergebnis daß die Kugel in der Platte diesmal steckenbleibt.

Die Versuchsleiterin meint daraufhin triumphierend daß der Terminator somit auf keinen Fall aus diesen beiden Metallen bestanden hat und der Test ist damit beendet. Der Mythos ist laut Galileo zerstört.

Als alter Actionfilm-Junkie muß ich dieser Hilfskabelträgerin sogar zustimmen: Der T-1000 hat weder aus Stahl noch aus Aluminium bestanden – aber das hat auch niemand behauptet. Hätte sich die den Film mal lieber vorher angeschaut statt nur diese eine Szene dann wüsste sie daß im Film groß und breit erklärt wird woraus er wirklich besteht, nämlich aus Flüssigmetall.

Ich war ja kein großartiges Physik-Ass, aber Stahl und Aluminium wird bestimmt nicht als Flüssigmetall bezeichnet. War gerade kein Quecksilber zur Hand oder fehlt es bei ProSieben dermaßen an qualifiziertem Personal daß man immer wieder die letzten Praktikanten vor die Kamera zerrt?

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